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Es werde…Inklusion


Inklusion ist in aller Munde. Es gibt viel zu hören und zu lesen, grade seit dem

letzten Jahr und dem davor, kann man so etwas wie eine Aufbruchsstimmung
verspüren. Es brummt… und es gerät etwas auf den Weg…
Doch was genau macht eigentlich Inklusion aus? Was ist mein Bild dazu? Mein
Bild vom Menschen? Vom Menschsein?
Inklusion verlangt den Blick auf die ganze Persönlichkeit des Menschen. Und
nicht nur das . Es verlangt den kritischen Blick in den eigenen Spiegel. Welche
Werte ich lebe, wie groß mein wertungsfreier Raum ist. Denn Inklusion ist kein
fertiges System was wir einfach auf uns übertragen könnten. Es ist ein stetiger
Prozess der Entwicklung, der Selbstreflexion und auch des Loslassens. Des
Loslassens von Ängsten, von gesellschaftlichen Normvorstellungen, von Vor- und
Verurteilungen welche uns streckenweise von Kindesbeinen an begleitet und
geprägt haben. Ein Prozess, der nicht nur verstanden sondern auch gelebt
werden will. Er umfasst mehr als nur die Akzeptanz von körperlichen und
seelischen Merkmalen, Religionen und Wertesystemen, um diese als Beispiel zu
nennen.
Doch, wie erschaffe ich mir einen wertungsfreien Raum?
Nur wenn ich mich selbst immer wieder zurücknehme, ausreichend reflektiere
und meine innere Haltung überprüfe, kann es mir gelingen ohne Vorstellung und
Wertung, mit der gebotenen Neugier an Menschen und Situationen heran zu
treten. Wenn diese innere Haltung uns in Fleisch und Blut übergegangen ist und
wir uns nicht mehr Mühen müssen, erst dann kann Inklusion vollständig gelingen.
„Inklusion beginnt bei uns selbst! Erst wenn wir nicht mehr
darüber nachdenken müssen, sondern es einfach los lassen und
leben, ist Inklusion gelungen.“

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